Für den SPD-Kreisverband Höxter in Düsseldorf
Delegation entscheidet beim Landesparteitag mit
Kreis Höxter/Düsseldorf. Mit vier Stimmen war der SPD-Kreisverband Höxter auf dem Düsseldorfer Landesparteitag der Sozialdemokraten vertreten. Kreisvorsitzender Johannes Reineke, der Landtagsabgeordnete Jürgen Unruhe, Günter Schumacher (Stadtverbandsvorsitzender Steinheim) und Karoline Düwel (geschäftsführender Kreisvorstand) stimmten stellvertretend für die Genossinnen und Genossen im Kreis Höxter ab. Mit einem hervorragenden Ergebnis von 96 Prozent wurde Hannelore Kraft in ihrem Amt als Landesvorsitzende bestätigt. Mit der lippischen SPD-Kreisvorsitzenden und ehemaligen Schulministerin Ute Schäfer ist die Region Ostwestfalen-Lippe auch im Team der stellvertretenden Landesvorsitzenden vertreten. Erfolgreich war auch der Juso-Landesvorsitzende Christoph Dolle aus Warburg-Ossendorf. Mit 236 Stimmen wurde er mit einem deutlichen Ergebnis in den Landesvorstand gewählt. Die Delegierten des Kreisverbandes Höxter freuten sich über dieses Resultat. „So haben die Genossinnen und Genossen aus dem Kreis Höxter einen guten Draht zum SPD-Landesverband“, so Johannes Reineke. Mit Ernst-Wilhelm Rahe aus Minden-Lübbecke kann die SPD-Region OWL einen weiteren Vertreter in den Landesvorstand entsenden. „Mit drei Stimmen sind wir in der Landespartei gut vertreten“, freut sich Günter Schumacher über das gute Abschneiden der Genossen. Wenn auch die Wahlen im Vordergrund des Parteitages im Maritim-Hotel am Düsseldorfer Flughafen standen, so diskutierten die Delegierten auch alte und neue Leitsätze der SPD-Politik in Nordrhein-Westfalen. Dabei scheint die Landespartei vor allem auf Kontinuität zu setzen. „Manchmal hätte ich mir in den Reden von Kurt Beck und Hannelore Kraft deutlichere Aussagen und mehr Motivation gewünscht“, betont Karoline Düwel, die die von Hannelore Kraft häufig postulierte „klare Kante“ vermisste. Dennoch waren die Delegierten zufrieden mit der Einigkeit, der angesichts der innerpolitischen Lage der SPD nicht unbedingt zu erwarten war. „Unsere Leitlinien und Grundsätze für das nächste Jahr sind klar, und diese müssen wir auch verfolgen, um wieder die Menschen in NRW zu erreichen und die Regierung Rüttgers 2010 abzulösen“, blickt Jürgen Unruhe in die Zukunft.

