Samstag, 27. März 10 um 10:08 Alter: 2 Jahr(e)

SPD Beverungen: Bürgermeister muss handeln!


Damit der Kraftwerkstandort Würgassen gesichert wird

Beverungen. Nachdem der SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Unruhe wegen der Gefährdung des Kraftwerkstandortes Würgassen politische Alarmsignale ausgesendet hatte, trafen sich jetzt der Fraktionsvorsitzende, Eckhard Schepke, und der Stadtverbandsvorsitzende, Roger van Heynsbergen, mit dem Landespolitiker zu einem Informationsaustausch. Zur Erinnerung: In der zurzeit diskutierten Fassung der  Landesentwicklungsplanung ist der Standort Würgassen nicht mehr als Kraftwerksstandort enthalten. Damit würden sich auch die Überlegungen, dort ein Gaskraftwerk zu errichten, als undurchführbar erweisen.

Die Sozialdemokraten werden alle Möglichkeiten nutzen, um diese Entwicklung  umzudrehen, da „dies eine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt ist“, sagt Eckhard Schepke gegenüber unserer Zeitung. Jürgen Unruhe empfiehlt, schnellstmöglich zu handeln. Je früher ein deutliches Signal aus Beverungen in Düsseldorf ankomme, desto größer sei die Chance im weiteren Verfahren Würgassen wieder als Standort zu sichern. Er selbst werde sich auch an das Ministerium wenden. Wichtig sei aber, dass nun der Bürgermeister aktiv werde. Schepke und van Heynsbergen fordern daher den Bürgermeister auf, schnellstens nach Düsseldorf zu fahren, um dort die Interessen der Stadt deutlich zu vertreten.

„Wir müssen alle Chancen unserer Stadt nutzen, die für eine zukunftsfähige Entwicklung vorhanden sind. Darum ist es schon schlimm genug, dass der Bürgermeister von dieser unheilvollen Entwicklung nichts gewusst hat. Jetzt aber muss er unverzüglich handeln“, sagt der Fraktionsvorsitzende Eckhard Schepke. Die SPD Beverungen wird, so van Heynsbergen, weiter an der Planung für ein Gaskraftwerk arbeiten und hofft, „dass die bisherigen Interessenten sich durch die aktuelle Entwicklung nicht abschrecken lassen“. Er werde Kontakt zu der Investorengruppe aufnehmen und sie bitten, ihre Vorstellungen und die notwendigen Rahmenbedingungen der Beverunger Bevölkerung vorzustellen. „Wir wollen Arbeitsplätze schaffen, die Wirtschaftskraft stärken und die Energieversorgung auf sichere Füße stellen. Dafür wird die Beverunger SPD mit aller Kraft arbeiten“, erklärt van Heynsbergen.


 
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