„60 plus“ zu Gast bei Jung und Alt

Informative Hausbesichtigung in Kollerbeck: (1. Reihe von links) Maria Rose, Erich Lawynda, Horst Franke, Manfred Mischer, (2. Reihe) Hans-Jügen Wurm, Alfred Baginski, Adolf Helmes, Gerhard Korte, (hinten) Johannes Lütkehaus sowie der Geschäftsführer der Sozialstation, Andreas Fuhrmann. Foto: SPD
Kreis Höxter/Marienmünster-Kollerbeck. „Sie sind eine interessierte Truppe. Sie haben es mir mit ihren gezielten Fragen leicht gemacht!“ Lobende Worte fand Andreas Fuhrmann für die Arbeitsgemeinschaft 60 plus, die ihn jetzt in der Sozialstation Jung und Alt besuchte. Der Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins für Ambulante Soziale Hilfen zeigte den Gästen das neue Vereinsheim in Kollerbeck. Von dort führen die Einsatzwege der Mitarbeiterteams in alle Himmelsrichtungen, um die alten, kranken und behinderten Patientinnen und Patienten in deren gewohnter häuslicher Umgebung zu pflegen und zu betreuen. Zum Kerngebiet von Jung und Alt zählen die Städte Steinheim, Nieheim, Marienmünster und Höxter sowie der lippische Südosten mit Schieder-Schwalenberg und Lügde.
Die Besuchergruppe überzeugte sich von der nachgewiesenen sehr guten Pflegequalität der Sozialstation. Der Verein hat sich als sozialer Dienstleister breit aufgestellt. Neue Projekte plant er in den Bereichen Tagesbetreuung und betreutes Wohnen. Gast und Gastgeber diskutieren über die Pflegesituation im Kreis Höxter und über gesetzlichen Rahmenbedingungen. Pflege im Minutentakt lehnten sie einhellig ab. Die Einstufung in die Pflegestufen sei oft nicht nachvollziehbar. Johannes Lütkehaus auf Seiten der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft und Frank Möhle von der Einrichtung für ambulante soziale Hilfen, Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, hatten den Kontakt hergestellt. Horst Franke, der kommissarische Vorsitzende der AG 60 plus im SPD-Kreisverband Höxter, bedankte sich für die informative Hausbesichtigung: „Wir wollen den Diskussionsprozess bei künftigen Anlässen fortführen. Jung und Alt zählt zu den kompetenten Gesprächspartnern im sozialen Bereich.“
