Montag, 11. Oktober 10 um 15:22 Alter: 2 Jahr(e)

SPD: „Schulbussituation berührt Fragen der Schulentwicklungsplanung!“


Kreis Höxter. „Die Schulbus-Situation, die die SPD seit dem Jahr 2008 zum kreispolitischen Thema gemacht hat, ist nach wie vor problematisch. Dies zeigt insbesondere die Diskussion in Brakel. Aber auch in anderen Städten quietscht und klemmt es“, greift Helmut Lensdorf das jüngste Ratsthema der Nethestadt auf. Der SPD-Kreispolitiker: „Auch die Schulbussituation berührt Fragen der kreisweiten Schulentwicklungsplanung. Die künftige Schullandschaft im Kreis Höxter muss mehreren Kriterien entsprechen: Wir benötigen Einrichtungen, die gute Bildung und integrative wie weltoffene Geborgenheit bieten und eben auch wohnortnah sind. Lange Schulbuswege müssen vermieden werden. Kurze Schulbuswege müssen zuverlässig, sicher und selbstverständlich auch pünktlich organisiert werden.“

Das Kreistags- und Schulausschussmitglied: „Die Eltern haben recht, wenn sie die ständigen Verspätungen nicht hinnehmen wollen! Da muss schnell und effektiv nachgebessert werden!“ Nach Auffassung der SPD muss auch deshalb die künftige Schullandschaft so gestaltet werden, dass wohnortnahe Schulstandorte gestärkt werden. Lensdorf: „Das geht nicht mit einem Verharren im dreigliedrigen System, das geht nicht mit einem „Weiter so“. Diese Erkenntnis setzt sich in anderen ländlichen Kommunen außerhalb des Kreises durch – etwa in Delbrück, Borchen und Lichtenau. Sie muss auch im Kreis Höxter Früchte tragen. Die Vorteile kurzer Schulwege, längeren gemeinsamen Lernens und wohnortnaher Sicherung aller Schulabschlussmöglichkeiten müssen verbunden werden. In Delbrück – besonders stark CDU-dominiert - wählt man die Gesamtschule, anderswo die Gemeinschaftsschule. Auch im Kreis Höxter stehen solche Neuerungen bevor. Dafür sorgen schon die Eltern, kluge Bürgermeister werden dem nicht mehr Wege stehen.“

Positive Entwicklungen für die Schullandschaft, und dann auch für die Schulwegsituation erwartet Lensdorf von Städtekooperationen: „Die engere Zusammenarbeit beispielsweise von Steinheim, Nieheim und Marienmünster muss auch für die Familien und Kinder vorteilhaft werden.“

Erfreuliches hat Helmut Lensdorf darüber hinaus aus seiner Heimatstadt Marienmünster erfahren: „Hier hat sich die Umstellung vom teuren Schüler-Spezialverkehr auf Linienbusse im Öffentlichen Personennahverkehr noch mehr ausgezahlt als erwartet. Die Ersparnis wird wohl deutlich höher liegen als die geplanten 50.000 Euro. Sicherheit und Pünktlichkeit müssen aber Vorrang behalten.“ Der Nahverkehrsverbund müsse in Zusammenarbeit mit den Kommunen seiner großen Verantwortung im Kreis Höxter gerecht werden!


 
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