Unruhe erwartet guten Listenplatz in Dortmund
SPD-Landesparteitag mit drei Delegierten vom Kreisverband Höxter
Kreis Höxter / Dortmund. Inzwischen kennt Jürgen Unruhe die Atmosphäre von Landeskonferenzen der SPD. Diesmal ist die SPD-NRW-Veranstaltung in Dortmund aber von zusätzlicher Bedeutung. Im zweiten Teil der Zusammenkunft, bei der Landes-Delegiertenkonferenz am Samstag, 27. Februar, wird die Liste für die Landtagswahl am Sonntag, 9. Mai 2010, aufgestellt. Der Landtagsabgeordnete aus Steinheim hat gute Aussichten einen besseren Listenplatz als vor fünf Jahren zu bekommen. Er ist inzwischen bekannt und hat – so die einhellige Meinung in der SPD – fünf Jahre gute, engagierte Arbeit sowohl im Düsseldorfer Parlament als auch für seinen Heimatkreis Höxter und für die Region Ostwestfalen-Lippe geleistet.
Der SPD-Kreisvorsitzende Johannes Reineke erläutert: „Jürgen Unruhe hat schnell Fuß gefasst in der landespolitischen Arbeit. Er hat die Ebenen der Landes- und Kommunalpolitik vorzüglich miteinander verbunden. Sein zweites politisches Standbein, die Stadtratsarbeit in Steinheim, war Garant dafür, dass er die Bodenhaftung nicht verliert. Er bringt die Entwicklungschancen und Sorgen der Städte insbesondere seines Heimatkreises beharrlich in die Landespolitik ein.“ Jürgen Unruhe hat sich einen Namen gemacht beim Themenkomplex Weser und Salzlauge. Das Kinderbildungsgesetz (Kibiz) hat er mit Trägern und Erzieherinnen in den Kindertagesstätten diskutiert; hat deren sehr deutliche und kritische Hinweise in die öffentliche Diskussion eingebracht. Unruhe macht sich stark für die Einführung einer ersten Gesamtschule im Kreis Höxter. In der Energiefrage setzt er eher auf heimische Lösungen: sowohl für die Stärkung von Stadtwerken bei der bürgernahen und günstigen Stromversorgung, aber auch bei der Gewinnung regionaler, umweltschonender Energien. Der 40-jährige Landtagsabgeordnete hat Konflikte nicht gescheut – etwa mit dem ehemaligen Landrat Hubertus Backhaus beim Thema Nationalpark und Biosphärenreservat oder jüngst mit Steinheims Bürgermeister Joachim Franzke bezüglich des Umgangs mit Rechtsradikalen.
Unruhe sieht seine Chancen auf einen guten Listenplatz als gut an, und auch die Chancen des SPD zurück in die führende Regierungsverantwortung zu kommen: „Wir stehen wenige Wochen vor einer entscheidenden Landtagswahl. Die SPD in Nordrhein-Westfalen ist gut vorbereitet auf die politische Auseinandersetzung und hat einen Programmentwurf vorgelegt, der in allen zentralen Politikfeldern klare Alternativen zum Vorgehen der schwarz-gelben Landesregierung aufzeigt: für gute Bildung und leistungsstarke Kommunen, für zukunftssichere Enerigepolitik und verlässliche Betreuung Alter, Kranker und Behinderter.“ Auf dem Programm des Parteitages steht ebenfalls die Neuwahl des Landesvorstandes. Beide Teile der Veranstaltung – Parteitag und Delegiertenkonferenz - finden in den Westfalenhallen Dortmund statt. Für den Kreisverband Höxter nehmen neben Jürgen Unruhe die Delegierten Paul Arens, Kathrin Hillebrandt und Hans-Josef Vieth teil.

