Kostenlose Bildung

von der KITA bis zur UNI

100 Tage Kreistagsfraktion

Part 1/2
„Mit Ende 50 erstmals in den Kreistag, warum nicht?“
Holger Jödicke, 58 Jahre. Vater und in einer Beziehung lebend, 3 der 5 Kinder gehen noch in die Schule. Als Techniker in einem Unternehmen in Holzminden tätig.
Wir leben in einer nicht nur interessanten, sondern sehr bewegten, wie auch schnelllebigen Zeit. Nicht nur die Friday for Future-Bewegung, die allgegenwärtige Klimakrise und besonders die dominierende Corona-Pandemie zeigen uns: „Einfach weiter so, das geht nicht“.
Die Politik muss neue Wege finden und gehen, die gerade jetzt den Problemen und Nöten der Menschen gerecht wird. An Lösungen mitzuwirken, das hat schon etwas Verantwortliches. Die Aussetzung der KiTa- und OGS-Beiträge in der pandemischen Lage kann nur der Anfang sein, langfristig möchten wir sie ganz abschaffen. Home-Office bzw. Homeschooling vieler Mitbürger:innen und Schüler:innen des Kreises zeigen uns, wie wichtig gerade jetzt die Umsetzung notwendiger Schritte zur Digitalisierung sind.
Viele spannende Aufgaben werden kommen und Ergebnisse müssen zeitnah gefunden werden.
Ich bin überzeugt, einfach wird das nicht. Meine/unsere Aufgabe dabei wird es sein, dort zu helfen, wo es notwendig ist. Dort Türen zu öffnen, wo sich neue Wege zeigen und darauf zu achten, alle mitzunehmen.
 
Part 2/2
„Kreistag passt zu mir.“
Loreen Lensdorf, 22 Jahre jung. Englisch- und Französischstudentin im Master, mit dem Berufsziel Lehrerin zu werden.
Holgers Generation alleine kann das nicht. Genauso wie meine Generation das nicht alleine kann. Als ich Bekannten und Freund:innen von meiner Kreistagskandidatur erzählt habe, war eine sehr häufig gestellte Frage, warum ich das denn mache. Weil ich finde, dass man nie zu alt ist. Und auch nie zu jung. Mein persönliches Wahlergebnis war gut und lag über meinen Erwartungen. Das hat meine Einstellung bestätigt.
Danach kam die Frage, ob ich dann aufhören würde zu studieren. Die Frage erstaunte mich, denn anscheinend war vielen gar nicht bewusst, dass so ein Mandat ein Ehrenamt ist.
Am Anfang der Fraktionsarbeit musste ich sehr viel fragen. Nach Abläufen, nach Rechtlichem, nach Vokabeln. Diese Fragen wurden mir von der Fraktion auch gut beantwortet, sodass ich jetzt nicht mehr ganz so viel fragen muss. Generell freue ich mich sehr über den Zusammenhalt der Fraktion, den ich erlebe. Ich habe kein eigenes Auto (was ja nichts Ungewöhnliches für Studierende ist), musste mir jedoch noch nie Sorgen um den Transport machen, denn die Fraktion kümmert sich immer darum, dass ich eine Mitfahrgelegenheit habe, wenn ÖPNV schwierig ist.
Stichpunkt ÖPNV: Wer den ÖPNV bewegt, bewegt die Menschen. Die SPD-Fraktion setzt sich für einen bezahlbaren und bedarfsorientierten ÖPNV ein. Eine Einstellung, die mich sehr freut und die ich in der zukünftigen Arbeit des Kreistages deutlich vorantreiben und unterstützen möchte. Außerdem liegt mir das Thema Nachhaltigkeit/Umweltschutz sehr am Herzen. Ich habe jetzt die Chance, politisch das anzuregen, wofür ich mich privat bereits seit Jahren stark mache, für einen ressourcenschonenden und klimabewussten Umgang mit der Natur. Kreistag passt zu mir.

 

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