Die neue Respekt - Rente

Aus Respekt vor der Lebensleistung

Kreis-SPD: Bori Schmidt überbringt Botschaften aus Borgentreich nach Berlin

Lebhafte Debatte zur Neuwahl des Bundesvorstandes

Kreis Höxter/Borgentreich. „Doch, doch! Die SPD lebt!“, bekräftigt der Kreisvorsitzende der Sozialdemokratie Helmut Lensdorf. Auf bemerkenswerte Aufmerksamkeit bei den Bürgerinnen und Bürgern, bei den Medien und Mitgliedern stößt der „sicherlich außergewöhnliche Entscheidungsprozess“, dessen Ergebnis Anfang Dezember die Wahl des neuen Vorsitzendenduos beim Bundesparteitag in Berlin sein wird. Dort vertritt Bori Schmidt als Delegierter den Kreisverband Höxter. Mit rund 40 Mitgliedern beim Konvent der Kreis-SPD in Borgentreich tauschten sich Schmidt und Lensdorf über die unterschiedlichen Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten aus.
„So breit wie die Positionen der Bewerberpaare, so bunt sind auch die Meinungsäußerungen unter den Mitgliedern im Kreis Höxter“, stellt Bori Schmidt fest. Die bisherigen Regionalkonferenzen seien sehr lebhaft verlaufen. Innere, äußere und soziale Sicherheit sowie Frieden, Umweltpolitik, Bildung, Mobilität, Netzpolitik und Emanzipation seien die Themen, die kontrovers, aber fair debattiert würden. Die Bewertung der GroKo zur Halbzeit der Wahlperiode, die zu den Gerechtigkeitszielen passende Steuerpolitik, der gesellschaftliche Zusammenhalt, mehr Links oder mehr Mitte, Gesundheit und Europa – die Argumentationspalette sei vielfältig. Auch die einzelnen Nennungen von Favoritinnen und Favoriten fiel im Kreisverband sehr unterschiedlich aus. Schmidt ist zufrieden: „Das ist ein guter Prozess, der neue Ideen und Kraft hervorbringt und zielführend ausgerichtet ist.“
Die Kreis-SPD gebe zur Mitgliederbefragung jedoch keine konkrete Wahlempfehlung ab, so Lensdorf: „Wichtig ist uns, dass dieser Prozess die Partei zusammenführt, nicht auseinander treibt. Kein Platz mehr für Grabenkämpfe! Und dass der dann gewählte Vorstand auch die Solidarität derjenigen bekommt, die sich zunächst andere Personen in der Parteiführung gewünscht haben.“ Die neuen Vorsitzenden müssten „nach innen integrieren und gleichzeitig nach außen das Profil der Partei schärfen“. Darauf komme es jetzt an.
Der Bundeparteitag in Berlin findet vom 6. bis 8. Dezember statt. Bori Schmidt hat schon gebucht: „Ein Bundesparteitag ist für einen jungen Kommunalpolitiker schon ein politisches Highlight. Diese Zusammenkunft in Berlin mit der Vorstandswahl nach Mitgliederbefragung umso mehr. Ich bin sehr gespannt!“


Hintergrund:
Für die Wahl zum Bundesvorsitz kandidieren – aktueller Stand – noch sieben Duos, aus Nordrhein-Westfalen bewerben sich: Norbert Walter-Borjans, der frühere Finanzminister dieses Landes, neben Saskia Eskens aus Baden-Württemberg; Christina Kampmann, Ex-Bildungsministerin aus Bielefeld, neben Michael Roth aus Hessen; Karl Lauterbach, Bundestagsabgeordneter aus Köln, neben Nina Scheer aus Schleswig-Holstein. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Hamburg kandidiert mit Klara Geywitz, Brandenburg; Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius mit Petra Köpping aus Sachsen; die Berlinerin Gesine Schwan mit Ralf Stegner (Schleswig-Holstein) sowie Hilde Mattheis (Baden-Württemberg) mit dem Berliner Dierk Hirschel. Die Mitgliederbefragung enthält auch die Möglichkeit einer Stichwahl in einem zweiten Durchgang

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