SPD fordert Seniorenbeauftrage in jeder Stadt und auf Kreisebene

Gesprächsreihe „Generationen und Gesundheit“:

SPD fordert Seniorenbeauftrage in jeder Stadt und auf Kreisebene

Kreis Höxter. „Die Menschen im Kreis Höxter werden älter. Der Anteil der Menschen
über 60 wird in den kommenden Jahren nochmals deutlich zunehmen. Wir stellen
uns darauf ein“, erklärt Helmut Lensdorf die Generationenpolitik der SPD. Der
Landratskandidat hat jetzt eine Gesprächsreihe „Generationen und Gesundheit“
abgeschlossen, die ihn mit seinem Team nach Steinheim, Höxter und Bad Driburg
geführt hat. Lensdorfs Fazit daraus: „Wir wollen, dass in jeder Stadt und auf
Kreisebene selbst Seniorenbeauftragte den Interessen der älteren Menschen
Gewicht und Stimme geben. Diese sollen zu allen relevanten Fragen und
Tagesordnungspunkten Rede- und Antragsrecht haben. Diese Person ist nicht Teil
der Verwaltung, sondern allein Interessenvertretung der Menschen im Alter über
60.“
In Steinheim erläuterte Gisela Lause, SPD-Kreistagskandidatin, die Idee des
Quartiermanagements. Hier werden die Fragen der älteren Menschen in einem Stadtteil
unbürokratisch und kompetent beantwortet. Nachbarschaftszentren sollen die
Hemmschwellen dabei verringern. In diesen werden Beziehungen gepflegt und neue
Freundschaften aufgebaut.
Manfred Jouliet, der Seniorenbeauftragte in Höxter, erläuterte die Vielfalt und Vernetzung der
Beratungsarbeit. Eine eigens von ihm erarbeitete Notfallkarte gehöre dazu. Rentenfragen
seien ein Schwerpunkt seiner Gespräche. Die Digitalisierung mit Chancen und Kehrseiten
werde auch für diese Generation immer wichtiger. Hierzu bereitet er für Höxter eine
Veranstaltung mit der Bundesministerin Franziska Giffey vor. Eine Taschengeldbörse könne
jüngere Menschen motivieren, für hilfsbedürftige ältere Bürgerinnen und Bürger Botengänge
zu erledigen. Klar positionierte Jouliet sich auch zum Thema Busverbindungen vom Dorf zur
Stadt: „Hier müssen verlässliche Linienzeiten verstetigt werden. Sammeltaxis oder On-
Demand-Systeme sind keine generationenfreundliche Lösung.“
Das dritte Gespräch führte Lensdorfs Team mit Andrea Klausing, der Referatsleiterin des
Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn. Deren „Positionspapier zur Zukunft der
Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen“ unterstützt die SPD. Weg von der quantitativen
Kapazitätsplanung auf Landesebene hin zu Qualitätskriterien. Die Versorgung müsse
flächendeckend sichergestellt werden – besonders wichtig für den Kreis Höxter. Mit Blick auf
die Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge fordert die SPD eine transparente
Öffentlichkeitsarbeit. Die Kommunikationsskultur gerade auch mit der Politik im Kreis Höxter
müsse deutlich verbessert werden.
Die Gesprächsreihe zum Thema „Generationen und Gesundheit“ führte die SPD auch
nach Bad Driburg. Hier erläuterte Andrea Klausing (links) vom Caritasverband das
Positionspapier zur „Zukunft der Krankenhäuser“. Das SPD-Team bildete hier (von
links): Klaus Eichler, Sven Kröger, Helmut Lensdorf, Uwe Sammert und Nora
Wieners.

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