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Schulabschluss 2020: „Lasst euch feiern!“

SPD würdigt Leistungen eines außergewöhnlichen Jahrgangs

Schulabschluss 2020: „Lasst euch feiern!“

 

SPD würdigt Leistungen eines außergewöhnlichen Jahrgangs
Kreis Höxter. „Freitag, der 13. März 2020, bleibt vielen Schülerinnen und Schülern in ständiger Erinnerung. An diesem Tag war für sie das Chaos perfekt. Als etwa die Abiturient*innen morgens zur Schule fuhren, wussten sie noch gar nicht, dass dies der letzte geregelte Schultag für sie sein wird“, erinnert Helmut Lensdorf, SPD-Kreisvorsitzender an die Umstände vor rund acht Wochen. Am kommenden Montag startet unter außergewöhnlichen Umständen die Prüfungsphase. Lensdorf weiter: „Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass dieser Schulabschlussjahrgang ein ganz besonderer ist.“
Der Kreispolitiker kennt die Situation aus eigener Anschauung. Seine 17-jährige Tochter schließt in diesen Tagen die Schulphase ab, viele Jusos dieses Alters in seiner Partei geben ihm weitere Eindrücke über ihre Situation. „Der Abiball, die Mottowoche und das Erstellen der Abizeitung, all das wird normalerweise von langer Hand und mit Vorfreude geplant. Auf einmal wird den Jugendlichen klar, dass viele dieser Mühen umsonst gewesen sein könnten.“
„Der Abschlussjahrgang 2020 ist schon sehr speziell – nicht nur für Abiturient*innen, sondern auch für die Abschlussklassen der Haupt-, Real-, Sekundar-, Gesamt- und Grundschulen“, ergänzt Rebekka Dierkes, Kommunalpolitikerin aus Beverungen. Sie kritisiert dabei „das lange Hin und Her seitens der Landesregierung“. Die Vorbereitungen für die Prüfungen in den rund zwei Monaten nach dem plötzlichen, ungeplanten Unterrichtsschluss fänden nur zu einem sehr kleinen und einschränkenden Teil in der Schule statt.
Dierkes, selbst Lehrerin, erläutert: „Die Schüler*innen müssen sich zum größten Teil digital auf die anstehenden Prüfungen vorbereiten.“ Homeoffice werde den Kindern und Jugendlichen aber nicht gerecht. Erschwerend hinzu kämen nicht selten instabile Internetverbindungen. „Manchen betroffenen Familien machen die fehlenden Tagesstrukturen zu schaffen. Auch das fehlende soziale Umfeld der Schule hemmt das Lernen.“ Hier werde Leistung von jungen Heranwachsenden erwartet, wo die Routine erheblich gestört sei.
„Die Schulen in Nordrhein-Westfalen und so auch im Kreisgebiet Höxter stellen zurzeit den Blitzableiter der verfehlten Schulpolitik dieser Landesregierung im Umgang mit den Auswirkungen der Pandemie dar“, so Dierkes weiter. Die Schulen vor Ort hätten die Situation jedoch trotz mangelnder Vorgaben vom Ministerium gut im Griff und leisteten Außergewöhnliches. „Den Lehrerinnen und Lehrern gilt für ihren flexiblen und geduldigen Einsatz großer Dank“, ergänzt Lensdorf. Die SPD fordert, dass die Landesregierung die Digitalisierung nun endlich entschlossener vorantreibt und klare, verlässliche Richtlinien schafft, mit welchen Programmen gearbeitet wird. Hier seien andere Bundesländer in ihren unterstützenden Regelungen weiter.
Beide, Rebekka Dierkes, die nach der Kommunalwahl von der Ratspolitik auf die Kreisebene wechselt, in Beverungen für den Kreistags kandidiert, genauso wie Helmut Lensdorf, heben die Flexibilität dieser Bildungsbeteiligten positiv hervor. Den Schülerinnen und Schülern in den diesjährigen Abschlussjahrgängen zollen sie vorab großen Respekt: „Wir wünschen euch viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen! Eure Noten stehen noch nicht fest, doch zukünftige Arbeitgeber*innen können sich sicher sein: schnelles Improvisationsvermögen und flexible Organisationsstruktur hat dieser Jahrgang bereits jetzt in hohem Maße nachgewiesen! Gutes Gelingen! Lasst euch feiern!“

 

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