Kostenlose Bildung

von der KITA bis zur UNI

Familiengerechter und zukunftsfähiger Kreis im Fokus

Höxter. Unter Corona-Bedingungen führte die SPD-Kreistagsfraktion ihre Haushaltsberatung in der Aula in der Kreisverwaltung durch.

Gut einen Monat im Amt, stand schon der Haushalt für 2021 auf der Agenda der Kreispolitiker. In einer fraktionsübergreifenden Einführung in den Haushalt durch die Verwaltung, befasste sich die SPD mit dem 422 Seiten umfassenden Zahlenwerk. „Unser Ziel ist es, unseren Kreis familiengerechter und in vielen Bereichen zukunftsfähiger aufzustellen. Hierzu werden wir in der nächsten Zeit neue Ideen und Impulse in die Diskussion im Kreis einbringen“, fasst der Fraktionsvorsitzende Frank Oppermann die Zielrichtung der neuen SPD-Fraktion zusammen. „Dazu gehört es, dass wir eine kostenfreie Bildung von der Kita bis zu Hochschule ermöglich. Mittelfristig sollen die Kita- und OGS-Beiträge entfallen. Zudem müssen wir das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf neu denken. Die SPD hat hier unter anderem den Vorschlag eines 3-B Haus in die Diskussion gebracht. Hier werben wir um Mitstreitende“, führt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nora Wieners aus.

Ein weiteres Thema ist die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Höxter. „Besonders durch die Corona-Situation werden die Defizite mehr als offensichtlich. Wir brauchen hier mehr Angebote, die sich am Bedarf der Menschen im Kreis orientieren. Hierzu gehört eine günstige und einfache Tarifstruktur, die die Menschen nicht aus den Bussen fernhält, sondern zur Nutzung animiert. Wie im Reisebusverkehr sollte es eine Sitzplatzgarantie auch im Linienverkehr geben“, stellt Marcel Franzmann die Diskussion um den öffentlichen Nahverkehr dar.

„Wir werden als SPD die soziale nachhaltige Stimme im Kreistag sein und an die Arbeit der letzten Jahre mit neuen Ideen anknüpfen. Wir appellieren an die anderen demokratischen Fraktionen und Parteien gemeinsam zu überlegen, wie wir unseren Kreis besser machen können. Es ist nicht entscheidend wer die Idee hat, sondern wie wir es umsetzen können“, die SPD-Fraktion abschließend.

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