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„Nicht betteln, nicht bitten, nur mutig gestritten!“

SPD und DGB zitieren am 1. Mai Hoffmann von Fallersleben

„Nicht betteln, nicht bitten, nur mutig gestritten!“ Mit einfachen wie klaren Worten überschreibt die Sozialdemokratie im Kreis Höxter gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ihren Aufruf zum 1. Mai 2021. „Diese Worte sind 171 Jahre alt, immer noch kraftvoll und stammen aus der Feder des Dichters August Heinrich Hoffmann von Fallersleben“, so der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Helmut Lensdorf.

„Das Reimwerk des ab 1. Mai 1860 in Corvey als Bibliothekar wirkenden Hoffmann von Fallersleben fand Eingang ins Sozialdemokratische Liederbuch von 1896, prangt auf historischen SPD-Fahnen und wurde gerne von August Bebel, bedeutender Mitbegründer dieser Partei, zitiert“, erläutert Bori Schmidt, Juso-Vorsitzender im Kreis Höxter. „Wir haben in unserer Jusogruppe nach einem einfachen und zugleich starken Motto gesucht. Es freut uns besonders, dass wir dabei indirekt Heimatbezüge aufgespürt haben. Hoffmann von Fallersleben war kein Revolutionär, aber ein kritischer und unbequemer Geist, kein Leisetreter gegenüber der Obrigkeit. Ein Mensch mit Haltung würde man heute wohl sagen. Genau diese Einstellung und Mut empfehlen wir den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber ihren Arbeitgebern.“

Anke Unger, Regionsgeschäftsführerin in Ostwestfalen-Lippe: „Die Gewerkschaften stehen an der Seite der Arbeitenden. Wo es gute Tarifpartnerschaft und starke Betriebsräte gibt, können Konflikte gerade in Krisenzeiten viel besser gelöst werden.“

Ulrich Kros, Bundestagskandidat aus Nieheim, nennt wichtige Ziele der Arbeitspolitik: „Mindestlohn erhöhen. Tarifautonomie stärken. Gesundheitsschutz ausbauen. Beschäftigte gerade im Gesundheitsbereich deutlich besser entlohnen.“ Die Pandemie habe die wichtige gestaltende und ausgleichende Bedeutung des Staates in der Arbeitsmarktpolitik offengelegt. Jetzt sei der Einsatz für soziale, gerechte und generationsübergreifende solidarische Politik in den Städten wie auf Landes- und Bundesebene besonders wichtig.

Der SPD-Vorsitzende Helmut Lensdorf explizit zur Situation im Kreis Höxter: „Das Arbeits- und Familienleben ändert sich. Mit besseren Löhnen und begleitet durch unser 3-B-Konzept, das Beruf, Betreuung und Bildung miteinander verbindet, überlegen Einheimische nicht mehr fortzuziehen, sondern Auswärtige hierhinzuziehen.“

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